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Klangkonzepte

Brinkmann Audio


ANALOG:
Balance
Spyder
Bardo
Oasis
RöNt
Tonarme 10/10.5/12
Pi / EMT ti
Elektronik
Integrated
Fein
Edison
Marconi
Mono
Nyquist D/A Wandler


Testberichte
hifi & records 03/17 - Brinkmann Nyquist
Fidelity 03/17 - Brinkmann 12.1
hifi & records 02/15 - Brinkmann Spyder
Stereo 02/12- Brinkmann Edison
Image Hifi 02/12 - Brinkmann Balance
Hifi & Records 04/11 - Brinkmann Edison
Hifi & Records 07/11 - Brinkmann Oasis
Stereo 06/11 - Brinkmann Pi
Image Hifi 06/10 - Brinkmann Bardo
Hi-Fi World 07/10 - Brinkmann Bardo
LP 05/10 - Brinkmann Bardo
Stereo 04/10 - Brinkmann Bardo
Stereoplay 05/09 - Brinkmann Vollverstärker
Stereo 04/09 - Brinkmann Oasis
Image Hifi 01/09 - Brinkmann Oasis
hifi & records 03/08 - Brinkmann Tonarm
LaGrange - Stereo 02/2007
Marconi 05/2004
Tonarm Hifiplus
Vollverstärker Image Hifi 05/1995
Vorverstärker Image Hifi 01/2001
Bedienungsanleitungen
Balance
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Vollverstärker
Gesamtkatalog
Gesamtkatalog


Marconi - Brinkmann Audio

Marconi

Der Vorverstärker hat drei Aufgaben: 1. Er ist Schaltpult für die verschiedenen Eingänge. 2. Er regelt die Lautstärke der Wiedergabe. 3. Er bereitet das Signal so auf, dass auch lange Kabel zwischen Vor- und Endverstärker den Klang nicht beeinflussen können. Das Allerwichtigste ist natürlich, dass das Signal vom Vorverstärker möglichst wenig, im Idealfall überhaupt nicht beeinflusst wird.
Bei der Entwicklung des »Marconi« sind wir wie gewohnt keinerlei Kompromisse eingegangen. So verfügt er über sechs Eingänge für Hochpegelquellen; zwei davon symmetrisch. Die Lautstärkeregelung erfolgt zweistufig und rein elektronisch. Einerseits lässt sich die Empfindlichkeit für jeden der sechs Eingänge individuell einstellen; dies vermeidet die sonst üblichen Lautstärkeunterschiede beim Umschalten zwischen verschieden lauten Quellen. Die Regulierung der Abhörlautstärke wiederum erfolgt über ein motorisiertes Potentiometer, das entweder mit einem Knopf auf der Frontplatte oder durch Drucktasten auf der Fernsteuerung bedient wird. Das Potentiometer dient zur (digitalen) Ansteuerung spezieller ICs, welche die Lautstärke klangneutral mit Einzel-Widerständen passiv und präzis in 0,5-dB-Schritten einstellen.
Größtmögliche Immunität gegenüber jedwelchen Einflüssen lässt sich nur durch die symmetrische Signalverarbeitung erreichen. Für einen Stereo-Vorverstärker sind ingesamt vier komplette Verstärker nötig, weil das Musiksignal sowohl phasenrichtig als auch um 180 Grad phasenverschoben verarbeitet wird. Komponenten und externe Störungen beeinflussen das phasenrichtige und das phasenverkehrte Signal gleichermaßen; diese Einflüsse lassen sich am Eingang der Endstufe durch eine Verstärkerstufe eliminieren, welche nur die Differenz zwischen den beiden Signalen (die Musik) verstärkt, nicht aber die Gemeinsamkeiten (die Störungen). Dies rechtfertigt die Verdoppelung des Schaltungsaufwandes.
Die Signal-Invertierung erfolgt mit einer röhrenbestückten Phasenumkehrstufe. Röhren verwenden wir nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil sie praktisch trägheitslos arbeiten und somit ein praktisch perfekt zeitsynchrones gegenphasiges Signal erzeugen. Damit die Verlustwärme ungehindert abziehen kann, sind die Röhren in den beiden großen Kühlkörpern untergebracht.
Mit der Fernbedienung lassen sich die Eingänge anwählen, die Lautstärke regulieren (inkl. Stummschaltung) und die absolute Phase des Ausgangssignals umschalten; das Display auf der Frontplatte informiert über den angewählten Eingang, dessen Pegel und die absolute Phase.

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